Goettingen




Überblick

Die Untersuchungsregion befindet sich im Süden von Niedersachsen und umfasst die beiden Landkreise Göttingen und Northeim. Zusammen haben sie eine Fläche von 2.300 km². Die hügelige Region liegt im Leine-Weser-Bergland zwischen dem Harz im Osten und der Weser im Westen.
Die landwirtschaftlich genutzten Flächen können hauptsächlich in fünf Kategorien eingeteilt werden: Getreide (hauptsächlich Winterweizen), Mais, Raps, Hackfrüchte und Grünland. Der Anteil des Grünlands liegt bei ca. 20% an der landwirtschaftlichen Fläche in den beiden Landkreisen (NMELVL 2011) und wird hauptsächlich intensiv genutzt. Es kommen aber auch vereinzelt halb-natürliche Kalkmagerrasen vor. Andere Feldfrüchte wie Gemüse, Erdbeeren und Obstbaumplantagen spielen eine untergeordnete Rolle.
Die durchschnittliche Größe von landwirtschaftlichen Betrieben liegt in Northeim und Göttingen ungefähr im Durchschnitt von Niedersachsen, der bei 62 ha liegt (NMELVL 2011).
Hauptsächliche Veränderungen in der Landschaft sind in den letzten Jahren durch die starke Ausbreitung von Energiepflanzen aufgetreten, die in Niedersachsen einen Anteil von 15,6 % der Agrarfläche einnehmen. Hier hat sich die Fläche für Energiepflanzen von 77.000 ha in 2005 auf 311.000 ha in 2011 vergrößert (NMELVL 2011).

Forschungsteam

Die Region ward von der Arbeitsgruppe Agrarökologie der Universität Göttingen unter Leitung von Teja Tscharntke untersucht. Die Feldarbeit ward von Annika Haß koordiniert. Diese Gruppe ist verantwortlich für die Untersuchung der Pflanzen, Schmetterlinge, Schwebfliegen und Bienen sowie das Bestäubungsexperiment.




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